Vorschau HAAR – MACHT – LUST 20.3.–4.10.2026 Ob lang, kurz oder rasiert, glatt oder gelockt – Haare sind weit mehr als eine Frage des Stils. Sie erzählen von Schönheit und Begehren, von Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Haare sind ein starkes Mittel des Ausdrucks – politisch, religiös, kulturell und persönlich. Mit ihnen bekennen wir Zugehörigkeit, gestalten Identität oder ziehen andere in unseren Bann. Die Ausstellung in der Kunsthalle München lädt zu einem anregenden, sinnlichen und überraschenden Streifzug durch drei Jahrtausende Kunst- und Kulturgeschichte der Haare ein. Rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart zeigen, welche Wirkmacht das scheinbar Alltägliche entfalten kann. Sandro Botticelli (zugeschr.) Profilbildnis einer jungen Frau, 1475 – 1480 55,4 x 43 cm Foto: Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Christoph Schmidt; Public Domain Mark 1.0 Nico Koster Hair Peace. Bed Peace., 1969 60 x 70 cm Privatsammlung, Amsterdam, © Nico Koster Ernst Julius Hähnel Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716), Modell mit Büstenausschnitt für die Statue des Leibnizdenkmals in Leipzig, 1881–1883 Gips, 69,5 x 57,5 x 37,5 cm Staatliche Kunstsammlungen Dresden/ Albertinum, Skulpturensammlung ab 1800 © Foto: Reinhard Seurig/ Hans-Jürgen Genzel Salvador Viniegra y Lasso de la Vega der erste Kuss, 1891 Öl auf Leinwand, 128 x 225 cm © Photographic Archive, Museo Nacional del Prado, Madrid Ilse Haider La Stilla (2), 2002 Farbfotografie, C-Print auf Aluminium, 80 x 65 cm © VG Bild-Kunst 2025 Evan Penny Torso – Model, Variation 1, 2016 Gefärbtes Silikon, Haar 36 x 18 x 23 cm © Evan Penny Herlinde Koelbl Projekt Haare, Punk, 2007 Fotografie, 100 x 80 cm © Herlinde Koelbl Laetitia Ky Fighter, 2023 C-Print auf Diasec-Plexiglass Satin, 120 x 80 cm Courtesy LIS10 Gallery © Laetitia Ky Sandro Botticelli (zugeschr.) Profilbildnis einer jungen Frau, 1475 – 1480 55,4 x 43 cm Foto: Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Christoph Schmidt; Public Domain Mark 1.0 Nico Koster Hair Peace. Bed Peace., 1969 60 x 70 cm Privatsammlung, Amsterdam, © Nico Koster Ernst Julius Hähnel Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716), Modell mit Büstenausschnitt für die Statue des Leibnizdenkmals in Leipzig, 1881–1883 Gips, 69,5 x 57,5 x 37,5 cm Staatliche Kunstsammlungen Dresden/ Albertinum, Skulpturensammlung ab 1800 © Foto: Reinhard Seurig/ Hans-Jürgen Genzel Salvador Viniegra y Lasso de la Vega der erste Kuss, 1891 Öl auf Leinwand, 128 x 225 cm © Photographic Archive, Museo Nacional del Prado, Madrid Ilse Haider La Stilla (2), 2002 Farbfotografie, C-Print auf Aluminium, 80 x 65 cm © VG Bild-Kunst 2025 Evan Penny Torso – Model, Variation 1, 2016 Gefärbtes Silikon, Haar 36 x 18 x 23 cm © Evan Penny Herlinde Koelbl Projekt Haare, Punk, 2007 Fotografie, 100 x 80 cm © Herlinde Koelbl Laetitia Ky Fighter, 2023 C-Print auf Diasec-Plexiglass Satin, 120 x 80 cm Courtesy LIS10 Gallery © Laetitia Ky Barcelona moderna Von Gaudí bis Picasso 23.10.2026–21.2.2027 Um 1900 entwickelte sich Barcelona zu einem der dynamischsten Kulturzentren Europas. Zwischen industriellem Aufbruch, dem rasanten Wachstum der Stadt und sozialen Konflikten entstand hier der katalanische Modernisme – eine außergewöhnliche Kunstbewegung, die Architektur, Malerei, Design und Literatur umfasste. Die innovative Szene war von gegensätzlichen Stilen geprägt. Dabei ging es um das Ausloten von traditionellen Aspekten und modernen Impulsen, die Suche nach einer katalanischen Identität und die Weiterentwicklung ikonischer Errungenschaften der spanischen Kultur. Die Ausstellung Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso widmet sich erstmals in Deutschland diesem einzigartigen kulturellen Umfeld, indem sie die künstlerischen Entwicklungen der Stadt zwischen 1880 und 1914 beleuchtet. Rund 140 Gemälde, Grafiken, Objekte, Möbel und Architekturmodelle zeigen die stilistische Bandbreite dieser Epoche und verorten sie in Barcelonas gesellschaftlichem und historischem Kontext. Neben bekannten Protagonisten wie Antoni Gaudí und dem jungen Pablo Picasso bietet die Ausstellung mit einer aufwendigen Inszenierung die Gelegenheit, zahlreiche herausragende, hierzulande kaum bekannte Künstlerpersönlichkeiten neu zu entdecken. Dazu gehören unter anderem die Architekten Lluís Domènech i Montaner und Josep Puig i Cadafalch sowie die Maler Hermen Anglada Camarasa, Ramon Casas, Joaquim Mir, Isidre Nonell und Santiago Rusiñol. Das Ausstellungsprojekt entsteht in Kooperation zwischen der Kunsthalle München und dem Museum Barberini in Potsdam. Bildcredit: Santiago Rusiñol,Garten von Aranjuez, 1907, Öl auf Leinwand, 105 × 134,5 cm, Inv.-Nr. AS12046, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Foto © Archivo Fotografico Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía Mehr erfahren Weniger Digital by Nature Die Kunst von Miguel Chevalier Zur aktuellen Ausstellung