So nah wie nie

Mit viel technischer Raffinesse hat Michael Naumann (Tiefenpixel) vier unserer Tapisserien hochauflösend abfotografiert. So nah kommt man den Meisterwerken sonst nie.

Edmond Yarz: Die Pyrenäen (1924)

Auf fast acht Metern Breite entfaltet sich hier vor den Augen des Betrachters ein spektakuläres Panorama des Bergmassivs um Gavarnie in den Pyrenäen.

 

Patrick Tosani: Freitag (2002–2010)

Die Vorlage für diese Tapisserie gehört zur Serie Kleidung, die aus großformatigen Fotografien besteht. Diese sind jeweils nach einem Wochentag benannt und zeigen unterschiedliche, scheinbar achtlos auf einen Haufen gelegte Kleider vor einem neutralen, einfarbigen Hintergrund.

 

Michel Aubry: H.W.K. (2005–2015)

Bei der Vorlage für diese Tapisserie handelt es sich um eine digitale Fotomontage von drei Luftaufnahmen, die in Abständen von mehreren Jahrzehnten entstanden sind und das Gebiet um den Hartmannswillerkopf (abgekürzt »H.W.K.«; frz. »Vieil Armand«) im Elsass zeigen.

 

Alain Séchas: Eine Karte Japans (2012–2017)

Die expressiven Pinselstriche der Vorlage sind so meisterlich als Gewebe umgesetzt, dass sogar der Eindruck des dicken Farbauftrags erhalten bleibt. Um die Farbintensität und -vielfalt der gemalten Vorlage möglichst getreu wiederzugeben, wurden Woll- und Seidenfäden gemischt sowie neue Garnfarben kreiert.

 

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