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"Lust der Täuschung. Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality

Auf das Auge allein ist kein Verlass: Im Zeitalter digitaler Bildbearbeitung sind Filme und Fotografien so leicht manipulierbar, dass genaues Hinsehen alleine nicht ausreicht, um entscheiden zu können, was »wirklich« ist und was nicht. Der heute so aktuelle Begriff »Fake News« müsste um »Fake Views« erweitert werden. Denn die Bilderflut, die uns tagtäglich überrollt, ist immer mehr mit Vorsicht zu genießen. Doch die Unsicherheit angesichts von Bildmanipulationen ist kein neues Phänomen: Augentäuschungen, Illusionen, visuelle Tricksereien und Fälschungen gibt es schon seit Jahrtausenden – und das vor allem in der Kunst. Nicht erst seit der Antike spielen Künstler meisterhaft mit der Wahrnehmung des Betrachters und fuhren uns vor Augen, wie einfach wir zu täuschen sind. Der reich bebilderte Band mit Essays aus den Bereichen der Neurowissenschaften sowie der Kunst-, Kultur und Mediengeschichte führt den Leser durch die Geschichte der Lust an der Täuschung: von der bildenden Kunst bis zum Design, von der Antike bis in die jüngste Gegenwart.

Herausgegeben von Andreas Beitin und Roger Diederen, mit Beiträgen von Andreas Beitin, Ute Engel, Margit Kern, Rudolf E. Lang, Susanna Partsch und Monika Wagner.

Hirmer Verlag, 264 Seiten, 200 Abbildungen in Farbe, 24 x 29 cm, gebunden.

Mitnahmepreis in der Kunsthalle: € 29

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