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Täglich 10–20 Uhr
(auch an Sonn- und Feiertagen)

 

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An jedem dritten Mittwoch des Monats
ist die Ausstellung zur AfterworkKH bis
22 Uhr geöffnet.

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Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Theatinerstraße 8
(in den Fünf Höfen)
80333 München
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kontakt@kunsthalle-muc.de

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In einem neuen Licht

Kanada und der Impressionismus
19.7.– 17.11.2019

Über die Ausstellung

Zum ersten Mal in Europa präsentiert die Kunsthalle München Meisterwerke kanadischer Impressionisten vom späten 19. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Anhand von rund 120 teils noch nie öffentlich gezeigten Gemälden, vor allem aus kanadischen Museen und privaten Sammlungen, stellt die Ausstellung 36 Künstlerinnen und Künstler vor, die hierzulande – ganz zu unrecht – nahezu unbekannt sind.
Neue Horizonte

Die Spur der jungen kanadischen Kunstszene führt zunächst nach Paris: Die Aussicht auf eine Ausbildung bei den Pariser Malerstars lockte viele KünstlerInnen in das damalige Zentrum des Kunstgeschehens. Einige blieben in Europa, andere kehrten in ihre Heimat zurück, wo sie das kanadische Publikum mit der impressionistischen Malerei bekannt machten. In Szenen des kanadischen Alltags und in Landschaftsbildern fingen sie die einzigartigen Stimmungen ein, die im Zusammenspiel von Natur, Licht und Klima des Nordens entstehen. Mit ihren Werken leisteten sie einen bedeutenden Beitrag zum weltweiten Phänomen des Impressionismus und schufen gleichzeitig eine ganz eigene, unverwechselbare Kunst für die junge kanadische Nation.

»Der Schnee nimmt die Farbtöne des Himmels und der Sonne an. Er ist blau, malvenfarben, er ist grau, sogar schwarz, aber niemals vollkommen weiß.« – Maurice Cullen

Auf den Bildern begegnen uns violett schimmernde kanadische Schneelandschaften mit Pferdeschlitten, imposant aufragende Totempfähle, eine Eisernte in zartem Dunst und quirlige Stadtszenen aus den jungen Metropolen des Landes. Gleichzeitig sind jedoch auch die Straßen von Paris zu sehen, bretonische Wäscherinnen, Damen in Japanmode, lesende Kinder oder Reiter am marokkanischen Strand. Was macht den kanadischen Impressionismus aus? Ist die Staatsbürgerschaft ausschlaggebend, der Geburts- oder der Wohnort der Künstler? Ein Motiv aus Kanada, ein spezifischer Stil? Die Ausstellung beleuchtet anhand einer großen Vielfalt künstlerischer Positionen, inwiefern diese Fragen zu Lebzeiten der KünstlerInnen relevant waren und wie sie die Kunstgeschichte bis heute prägen.

»Der Impressionismus hat uns alle beeinflusst. Er hat uns in den Anfangsjahren ins Freie geführt, und wir sind die meiste Zeit unseres Malerlebens dort geblieben.« – Lawren S. Harris

Nach »Joaquín Sorolla. Spaniens Meister des Lichts« (2016) präsentiert die Kunsthalle München wieder ein kaum bekanntes Kapitel des Impressionismus. Auch die kanadischen Vertreter wagten den Aufbruch in die Moderne: Sie schufen Gemälde, in denen sie mit skizzenhaftem Duktus und kräftigen Farben die Atmosphäre eines Augenblicks, den Wechsel der Jahreszeiten, die Veränderungen des Tageslichts oder die Spiegelungen auf dem Wasser festhielten. Nicht eine Szenerie zu malen, sondern den Eindruck, den diese auslöst – dieses Credo der französischen Impressionisten ist auch in den einfühlsamen Werken der kanadischen KünstlerInnen wahrnehmbar.

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Video

Helen McNicoll
Sonniger September, 1913
92 × 107,5 cm, Öl auf Leinwand
© Sammlung Pierre Lassonde.
Foto: MNBAQ, Idra Labrie

Marc-Aurèle de Foy Suzor-Coté
Symphonie Pathétique, 1925
124,8 × 112 cm, Öl auf Leinwand
© Musée national des beaux-arts du Québec, Ankauf. Restaurierung durch das Centre de conservation du Québec (1946.05)
Foto: MNBAQ, Denis Legendre

Maurice Cullen
Baumfällen im Winter, Beaupré, 1896
64,1 × 79,9 cm, Öl auf Leinwand
© Art Gallery of Hamilton
Schenkung des Women’s Committee, 1956, gewidmet dem Andenken an Ruth McCuaig, Präsidentin des Women’s Committee, 1953–1955
Foto: Mike Lalich

Helen McNicoll
Im Zelt, 1914
80 × 59,5 cm, Öl auf Leinwand
© Privatsammlung, Toronto.
Foto: Thomas Moore

Laura Muntz
Das rosa Kleid, 1897
34 × 45 cm, Öl auf Leinwand
© Privatsammlung, Toronto.
Foto: Thomas Moore

Maurice Cullen
Die Eisernte, um 1913
76,3 × 102,4 cm, Öl auf Leinwand
© National Gallery of Canada, Ottawa. Ankauf 1913.
Foto: NGC

Lawren S. Harris
Schnee II, 1915
120,3 × 127,3 cm, Öl auf Leinwand,
National Gallery of Canada, Ottawa. Ankauf 1916
© Family of Lawren S. Harris,
Foto: NGC

Clarence Gagnon,
Sommerbrise in Dinard, 1907
54 × 81 cm, Öl auf Leinwand
© Musée national des beaux-arts du Québec, Ankauf. Restaurierung durch das Centre de conservation du Québec (1937.01)
Foto: MNBAQ, Jean-Guy Kérouac

Helen McNicoll
Sonniger September, 1913
92 × 107,5 cm, Öl auf Leinwand
© Sammlung Pierre Lassonde.
Foto: MNBAQ, Idra Labrie

Marc-Aurèle de Foy Suzor-Coté
Symphonie Pathétique, 1925
124,8 × 112 cm, Öl auf Leinwand
© Musée national des beaux-arts du Québec, Ankauf. Restaurierung durch das Centre de conservation du Québec (1946.05)
Foto: MNBAQ, Denis Legendre

Maurice Cullen
Baumfällen im Winter, Beaupré, 1896
64,1 × 79,9 cm, Öl auf Leinwand
© Art Gallery of Hamilton
Schenkung des Women’s Committee, 1956, gewidmet dem Andenken an Ruth McCuaig, Präsidentin des Women’s Committee, 1953–1955
Foto: Mike Lalich

Helen McNicoll
Im Zelt, 1914
80 × 59,5 cm, Öl auf Leinwand
© Privatsammlung, Toronto.
Foto: Thomas Moore

Laura Muntz
Das rosa Kleid, 1897
34 × 45 cm, Öl auf Leinwand
© Privatsammlung, Toronto.
Foto: Thomas Moore

Maurice Cullen
Die Eisernte, um 1913
76,3 × 102,4 cm, Öl auf Leinwand
© National Gallery of Canada, Ottawa. Ankauf 1913.
Foto: NGC

Lawren S. Harris
Schnee II, 1915
120,3 × 127,3 cm, Öl auf Leinwand,
National Gallery of Canada, Ottawa. Ankauf 1916
© Family of Lawren S. Harris,
Foto: NGC

Clarence Gagnon,
Sommerbrise in Dinard, 1907
54 × 81 cm, Öl auf Leinwand
© Musée national des beaux-arts du Québec, Ankauf. Restaurierung durch das Centre de conservation du Québec (1937.01)
Foto: MNBAQ, Jean-Guy Kérouac

Katalog

In einem neuen Licht

Begleitend zur Ausstellung gibt die National Gallery of Canada in der Arnoldschen Verlagsgesellschaft einen umfangreichen Katalog mit ca. 300 Farbabbildungen heraus. Mit Beiträgen von Katerina Atanassova, Tobi Bruce, Anna Hudson, Laurier Lacroix, Lauren Lerner, Tracey Lock, Gerta Moray, Sandra Paikowsky und einem Vorwort von Adam Gopnik.

In der Kunsthalle vergriffen.

 

 

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Partner

Organisiert von der National Gallery of Canada in Ottawa in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle München.