Vorträge

Begleitend zur Ausstellung »In einem neuen Licht. Kanada und der Impressionismus«

Der Eintritt ist frei, keine Anmeldung erforderlich.

Bitte beachten Sie die unten stehenden Ortsangaben.

»Dr. Max Stern and Canadian Art: An Engagement generated by Exile« (Vortrag in englischer Sprache)

Mittwoch, 18. September 2019, 18:15 Uhr

Prof. Dr. Catherine MacKenzie, Stern Cooperation Project

 

Forced from his profession as an art dealer and gallery owner by the National Socialists in Germany and then by British government actions against enemy aliens, Dr. Max Stern rapidly achieved prominence in Canada after his 1942 release from an internment camp. His subsequent self-fashioning as the first organizer of a large commercial exhibition of Emily Carr’s work and as an ardent proponent of living Canadian art through his Dominion Gallery in Montreal suggests a remarkable sense of adventure. However, as this heavily illustrated talk will argue, the new (sometimes hesitant) commitment to Canadian art actually had to struggle to find its place alongside a more abiding affection for various forms of European production. Occasionally these distinct enthusiasms came together, as in the numerous paintings Stern sold and collected by  the European-based Canadian painter James Wilson Morrice, but more often they co-existed awkwardly in Stern’s practice, in analogy to the oft-times unsettled condition of exile.

 

Eine Kooperationsveranstaltung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte München und der Kunsthalle München.
Vortrag in englischer Sprache im Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Straße 10

 

Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung der Regierung von Québec in München.

 

»Auf der Suche nach einer eigenen Kunst. Konstruktionen nationaler Identität in Kanada und Deutschland um 1900«

Mittwoch, 6. November 2019, 19:00 Uhr

Dr. Nerina Santorius, Kuratorin Kunsthalle München

 

Nur wenige Jahre liegen zwischen der Gründung der kanadischen Konföderation 1867 und der Gründung des Deutschen Reiches 1871. In beiden jungen Nationen wurde der Ruf nach einer eigenen Kunst laut, die zur Stiftung einer nationalen Identität beitragen sollte. Eine zentrale Rolle spielte dabei das Verhältnis der kanadischen bzw. deutschen Malerei zum französischen Impressionismus. Konnte man solche modernen Strömungen aufgreifen und gleichzeitig etwas Eigenes schaffen, das die Heimat repräsentierte? Als landestypische, dem Nation-Building dienende Motive wurden vor allem Landschaften wahrgenommen, sodass die Darstellung der Natur in den Fokus rückte. Der Vortrag beleuchtet, wie die Landschaftsmalerei die Debatten um eine nationale Identität in Kanada und Deutschland prägte.

 

Vortragssaal Amerikahaus, Barer Straße 19a

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