Matta

20. September11. November 1991

Diese Ausstellung war dem Chilenen Roberto Sebastián Antonio Matta Echaurren (1911—2002) – kurz Matta – gewidmet. Der Name Matta ist untrennbar mit dem Surrealismus verbunden. Nach einem Architekturstudium in Santiago, trat er zunächst in Paris ins Büro von Le Corbusier ein, sagte sich aber bald von allen konstruktivistischen Tendenzen los und schloss sich dem Kreis von André Breton an. Als die Bewegung des Surrealismus Ende der dreißiger Jahre zu erstarren drohte, waren es zwei junge Lateinamerikaner, der Chilene Matta und der Kubaner Lam, die der Gruppe in Paris noch einmal neue Impulse gaben. Es wurden in einer umfassenden Übersicht mehr als achtzig Werke des Künstlers (50 Ölbilder, 1 Skulptur und 34 Zeichnungen) aus allen seinen Schaffensperioden gezeigt. Die Leihgaben kamen aus öffentlichen und privaten Sammlungen in Frankreich, Italien, Deutschland, der Schweiz und den USA, und die Ausstellung wurde anschließend im KunstHaus Wien gezeigt.

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