El Dorado

Das Gold der Fürstengräber

20. Mai4. September 1994

Der sogenannte »Schatz der Quimbaya« bildete das Herzstück der Ausstellung. Für dessen Rekonstruktion stellte das Museo de América in Madrid die bedeutendsten Werke zur Verfügung: große Kalkbehälter in Form von menschlichen Figuren, Helme, Halsketten, Ohr- und Nasenschmuck. Insgesamt stammt der größte Teil der Goldobjekte, die sich heute in den Museen befinden, aus Gräbern. Die herausragendsten Objekte lagen in Fürstengräbern, wo sie über den Tod hinaus die besondere soziale Stellung des Verstorbenen widerspiegeln sollten. Mit über 200 Exponaten stellte diese Ausstellung die wichtigsten Kulturareale des vorspanischen Kolumbien vor. Die Ausstellung wurde veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Museo del Oro in Bogotá, das den größten Teil der Leihgaben zur Verfügung gestellt hat, dem Museo de América in Madrid und dem Museum für Völkerkunde in Berlin. Letzteres Haus hat die Ausstellung nach München auch gezeigt.

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