Stille Welt

Italienische Stillleben

6. Dezember 2002 – 9. März 2003

Stilles Leben

Erdbeeren, Kirschen, Trauben und Melonen türmen sich zu Bergen, Blumensträuße, -gebinde und -girlanden feiern die Schönheit der mediterranen Natur. Doch auch in der üppigsten Pracht versteckt sich stets ein »Memento Mori«, spiegelt sich morbider Charme. – Mit Meisterwerken von Arcimboldo, Caravaggio, Baschenis, Porpora, Recco und den anonymen Meistern von Hartford, Acquavella und dem mysteriösen Pensionante del Saraceni zeigte die Stille Welt – Italienische Stilleben Arcimboldo, Caravaggio, Strozzi … die verschiedenen Entstehungszentren in Italien von der Lombardei über die Toskana bis Rom und Neapel und die Gattungen innerhalb der Stillebenmalerei.

Eigenheiten des italienischen Stillleben

Fast vierzig Jahre nach der letzten großen Ausstellung italienischer Stillleben (1964 in Neapel) vermittelte die Ausstellung mit fortgeschrittener Wissenschaft einen neuen Blick auf dieses extrem reiche Genre und zeigte in barocker italienischer Pracht gleichzeitig den großen Unterschied zu der niederländischen und französischen Stilllebenmalerei. Viele der etwa 200 Gemälde aus drei Jahrhunderten italienischer Malerei wurden erstmals auf einer Ausstellung gezeigt und publiziert, waren also Neuentdeckungen der Kuratorin dieses Projekts, Prof. Mina Gregori aus Florenz.

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