Otto Mueller

Eine Retrospektive

21. März – 22. Juni 2003

Der Stille

Seit 1992 wurde im Museum Folkwang am Verzeichnis der Gemälde und Papierarbeiten von Otto Mueller (1874–1930) gearbeitet. Diese grundlegende Forschungsarbeit stand 2003 kurz vor ihrem Abschluss.
Aus diesem Anlass zeigte die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München eine große Ausstellung des stillen Expressionisten. Bis auf eine Gedächtnisausstellung 1931 in Breslau und eine Präsentation in Hannover 1956 wurde Otto Mueller bis 2003 noch nie umfassend gewürdigt. Es war also höchste Zeit das Werk Muellers mit rund 65 Gemälden, 45 Handzeichnungen und 50 handkolorierten Lithografien vorzustellen.

Aktueller Forschungsstand

Seitenblicke auf bedeutende Zeitgenossen respektive künstlerische Väter, wie Böcklin, Marées, Lehmbruck oder Stuck, die sein Frühwerk prägten, haben die Ausstellung ebenso abgerundet wie Beispiele seiner »Brücke« Freunde Kirchner oder Heckel. Dadurch konnte der aktuellste Forschungsstand anhand von Originalen anschaulich gemacht werden. Als Kuratoren betreuten dieses Projekt Dr. Mario-Andreas von Lüttichau und Tanja Pirsig (Folkwang Museum) gemeinsam mit Dr. Christiane Lange (Kunsthalle München). In München, wo Mueller 1898/99 studierte, wurde bereits 1910 eine seiner ersten Ausstellungen gezeigt; hier wurde rund 90 Jahre später die umfangreiche Retrospektive von 21. März bis 22. Juni 2003 präsentiert.

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