Loop

Alles auf Anfang

14. September – 4. November 2001

Die Zeit wird angehalten

Für die Ausstellung »Loop – Alles auf Anfang« hatte Kurator Klaus Biesenbach (Kunst-Werke, Berlin/ P.S.1/MOMA, New York) spannende Positionen unter jungen Künstlern zwischen 20 und 40 Jahren aufgespürt. Gezeigt wurden Bilder zu einer weit verbreiteten Vorstellung vom Phänomen »Zeit«, in der die Zeit in kleine, übersichtliche Teile zerlegt und durch Wiederholung in ihrem Fortschreiten angehalten wird. Permanente Wiederkehr hält wie im Sisyphusmythos alles in einer bewegten Stille, die zu nichts führt und die die Frage nach dem Sinn des Lebens aufwirft. Die Zeit wird wie in einer Schleife angehalten. Sie scheint beherrschbar, wirkt nicht mehr bedrohlich, aber bewegt sich nirgendwo hin – auch nicht in Richtung Alterung oder Tod. Dieses Phänomen findet einen direkten Ausdruck in der aktuellen Kunstproduktion, die das Thema vor allem in Form von Film-, Video-Schleifen und Performances visualisiert, die normale Zeitabläufe außer Kraft setzen. Teilnehmende Künstler waren u. a. Marina Abramovic, Heike Baranowsky, Stan Douglas, Douglas Gordon, Bruce Nauman, Paul Pfeiffer, Santiago Sierra, Javier Tellez.

Die Ausstellung war auch im PS1 MoMA in New York zu sehen.

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