Kleopatra

Ägypten um die Zeitenwende

16. Juni – 10. September 1989

Treffen von Caesar und Kleopatra

Die Ausstellung Kleopatra betrat Neuland. Aus vierzig Museen und Sammlungen Amerikas und Europas wurden die bedeutendsten Kunstwerke dieser Epoche zusammengetragen. Caesar und Kleopatra sehen sich nach zwei Jahrtausenden wieder, die Gegensätze zwischen Orient und Okzident wurden ungeschminkt sichtbar in den kraftvollen, altehrwürdigen Statuen der Pharaonen und den weichen Marmorporträts der Damen des alexandrinischen Hofes. Vom Luxus der Zeit zeugten kostbarer Goldschmuck und kunstvolle Gläser, zierliche Tanagra-Figuren und zerbrechliche Tongefäße.

unbekannte Region der klassisch-antiken Welt

Die Ausstellung erschloss nicht nur eine weithin unbekannte Region der klassisch-antiken Welt, sondern warf auch ein neues Licht auf Altägypten, das bis über die Zeitwende, bis über die Schwelle des Christentums die unerschöpfliche Kreativität seiner Kunst und Kultur bewahrt hat.

Nach Brooklyn und Detroit war München die einzige europäische Station der Ausstellung Kleopatra. Es wurden insgesamt 140 Objekte ausgestellt.

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