Helmut Newton

Sex and Landscapes

1. September – 1. November 2005

Der 2004 verstorbene Fotograf Helmut Newton hat mit seinen Aufnahmen aus der Welt der Mode, dem internationalen Jetset und vor allem den skandalösen sogenannten »Big Nudes« ganz entschieden das Bild der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg geprägt. In Zusammenarbeit mit der Helmut Newton Stiftung wurde eine Ausstellung zusammengestellt (Kuratorin June Newton), die einen Überblick auf eine wichtige Schaffensperiode des in Berlin geborenen und 1938 emigrierten Fotokünstlers gab.

Landschafts- und Aktaufnahmen

„Sex and Landscapes“ gab Einblick in zwei unterschiedliche Aspekte von Newtons Schaffen: Akt und Landschaft. Die gezeigten Fotos in Schwarz-Weiß und Farbe entstanden zwischen 1974 und 2002 an vielen Orten in Europa und Amerika. Das außergewöhnliche Ausstellungskonzept enthielt unter anderem dunkle, wolkenverhangene Seestücke an Monte Carlos Küste, Blicke aus dem Flugzeugfenster, kitschig-neobarocke Madonnenstatuen in italienischen Kleinstädten oder einen schier endlosen Wüsten-Highway nahe Las Vegas. Den Landschaftsbildern wurden freizügige Aktaufnahmen von Newton an die Seite gestellt.

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