Fabergé / Cartier

Rivalen am Zarenhof

28. November 2003 – 12. April 2004

Fabergé hat Weltruhm erreicht, nicht nur zur Zarenzeit, sondern auch seit der unvergessenen ersten großen Ausstellung 1986/87 in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, auf die zahlreiche rund um den Erdball folgten.

Farbergés Einfluss

Das von Dr. Geza von Habsburg erarbeitete Projekt hat sich mit dem Einfluss von Fabergé auf Cartier befasst, der gleichfalls zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum kaiserlich-russischen Hofjuwelier und dessen Konkurrenten avancierte. Über 800 kostbare Objekte und Schmuckstücke beider Häuser haben diesen, teilweise auch gegenseitigen Einfluss demonstriert. Gleichzeitig wurden erstmals Porträts der Zarenfamilie, auf denen häufig die ausgestellten Juwelen erscheinen und Originaluniformen von Zar Nikolaus II und Galaroben der Zarin Alexandra sowie der hohen St. Petersburger Gesellschaft, darunter Gewänder des Rasputin-Mörder Fürst Alex Jussupov und seiner schönen Mutter Xenaide gezeigt.

Überwiegend waren in München neu entdeckte und noch nie gezeigte Objekte zu sehen. Der Zeitraum der Ausstellung reichte von 1900 bis 1917, dem Jahr, in dem die Revolution ausbrach und einer der glanzvollsten Höfe aufhörte zu bestehen.