Die Pracht der Medici

Florenz und Europa

4. Dezember 1998 – 21. Februar 1999

Sonderstellung Medici

Unter den vielen berühmten italienischen Fürstenhäusern, den Sforza, Este, Gonzaga, Borgia oder Farnese, nehmen die Medici eine Sonderstellung ein. Als vermögende Bankiers lassen sie sich im späten 14. Jahrhundert in Florenz nieder, werden mit Cosimo il Vecchio 1434 Regenten, dann mit Alessandro 1531 Herzöge von Florenz und mit Cosimo I. 1569 Großherzöge der Toskana. Mit Gian Gastone stirbt 1737 der letzte Medici. Pracht und Glanz umgeben dieses Herrscherhaus, für das die besten Künstler gearbeitet haben.

Sammelleidenschaft

Die Ausstellung zeigte an ausgewählten Beispielen die Sammelleidenschaft der einzelnen Vertreter durch Gemälde von Künstlern wie Botticelli, Raphael, Bronzino, Allori, Furini, Dolci und Sustermans, Skulpturen von Cellini, Giambologna, Soldani oder Foggini, durch Preziosen, Kunstkammerstücke, Gemmen, Prunkrüstungen und durch ein ganzes Kabinett mit den hochberühmten Pietre Dure-Arbeiten (kunstvollen Steineinlegearbeiten), die in dieser Qualität und Anzahl Florenz noch nicht verlassen haben.

»Florenz und Europa«

Wie der Untertitel »Florenz und Europa« andeutete, wurden auch die verwandtschaftlichen Beziehungen nach Frankreich, Österreich und Deutschland aufgezeigt und durch Kunstgewerbe belegt, die teilweise als Geschenke oder Mitgift an die verschiedenen Höfe gelangten. Hierzu wurden auch die kostbarsten Leihgaben aus der Alten Pinakothek, dem Bayerischen Nationalmuseum in München, dem Kunsthistorischen Museum in Wien und aus Privatbesitz in die Ausstellung eingefügt. Insgesamt waren insgesamt annähernd 200 Exponate zu sehen.

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