Der kühle Blick

Realismus der Zwanzigerjahre

1. Juni – 2. September 2001

Fokus auf die Malerei

Zur Eröffnung der Kunsthalle wurde die von Prof. Dr. Wieland Schmied konzipierte Ausstellung »Der kühle Blick – Realismus der zwanziger Jahre« gezeigt. Diese Ära, die vom Ende des ersten Weltkrieges bis in die frühen 30er Jahre reicht, war in vorausgegangenen Ausstellungen Ausgangspunkt für vielfältige Dokumentationen. Im Gegensatz zu diesen beschränkte sich die Münchener Schau ausschließlich auf die Malerei und zeigte nicht nur die verschiedenen Tendenzen der realistischen Kunst in Europa, sondern auch gleichzeitige Entwicklungen in Amerika. Ausgewählte Bilder amerikanischer Künstler, wie von Ivan Albright, Stuart Davis, Edward Hopper, Georgia O’Keeffe, Ben Shahn oder Charles Sheeler wurden einer umfangreichen Präsentation an Meisterwerken von Balthus, Max Beckmann, Giorgio de Chirico, Otto Dix, Fernand Léger, Tamara de Lempicka, Joan Miró, Amedeo Modigliani, Pablo Picasso u. v. a. gegenübergestellt. Ob Neoklassizismus, Novecento, Neue Sachlichkeit, Magischer Realismus oder Präzisionismus – es konnten alle Facetten der realistischen Malerei entdeckt werden. Gezeichnet wurde ein eindrucksvolles Bild dieser Epoche.

 

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