Anders Zorn

1860 – 1920

24. Januar – 25. März 1990

Die Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung machte nach mehr als 60 Jahren endlich wieder eine der großen Künstlerpersönlichkeiten der Jahrhundertwende in Deutschland bekannt. Sie zeigte 140 Werke (Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen, Radierungen, Bronzen) aus schwedischem Museums- und Privatbesitz.

Erfolg

Anders Zorn wurde am 18. Februar 1860 in Mora in der mittelschwedischen Provinz Dalarna geboren und verlebte eine ungetrübte Kindheit auf dem Bauernhof der Familie, wodurch sein ganzes Werk von einer vitalen Beziehung zum bäuerlichen Leben geprägt ist. In seinem künstlerischen Schaffen hatte er von Anfang an Erfolg. Sein erstes Gemälde wurde noch im Entstehungsjahr 1888 vom Pariser Luxembourg-Museum angekauft. 1895 wurde er nach Chicago gesandt, um den schwedischen Beitrag für die Weltausstellung einzurichten. Seine dort gezeigten Bilder fanden begeisterte Zustimmung. Als Vierzigjähriger war er eine internationale Berühmtheit, seine Bilder wurden ihm aus den Händen gerissen, seine Radierungen fanden vor allem in Deutschland früh Anerkennung, er war geachtet und vermögend.

Lebensbejahung

Dabei ist Zorn Maler und Meister der farbigen, lichtdurchfluteten Oberflächen. Seine Malerei feiert Lebenslust und Lebensharmonie. Ein Virtuose von staunenswertem Können, der Grundsätze des Impressionismus in seiner Malerei mit Wirklichkeitsvergegenwärtigung verschmilzt. Zorn, ein Maler, welcher der fruchtbaren Lebenskraft huldigt mit den Mitteln höchster farblicher Delikatesse und einer fast rauschhaften Handschrift.

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