Alberto Giacometti

17. April – 29. Juni 1997

DIE AUSSTELLUNG

Die Ausstellung – es handelte sich um die erste Museumsausstellung des Künstlers in München – umfasste rund 150 Exponate. Die meisten stammten entweder aus der Fondation Maeght in Saint-Paul-de-Vence, die eine der bedeutendsten Alberto Giacometti-Sammlungen ihr eigen nennt, oder aber aus dem Besitz der Pariser Kunsthändlerfamilie Maeght. Weitere wichtige Leihgaben stellen freundlicherweise große europäische Museen zur Verfügung, so das Moderna Museet in Stockholm oder das Centre Pompidou in Paris.

Besondere Sorgfalt wurde auf die Ausstellungseinrichtung gelegt. Ein riesiges weißes Velum tauchte die Kunsthalle in ein sanftes Licht. Dies verlieh den Exponaten nicht nur den nötigen Strahlungsraum; es ermöglichte auch, dass Skulptur, Malerei und Zeichnung in einen lebendigen Dialog traten, der den Besucher immer wieder zu aufschlussreichen Vergleichen anregte.

Das Konzept der Ausstellung stammte von dem Schweizer Kunsthistoriker Rudolf Koella, der sich auch für die Redaktion des Katalogs verantwortlich zeichnete. Die Ausstellungseinrichtung übernahm der Münchner Architekt Peter Strassl.